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Evangelisch-Lutherische Paulus-Kirchengemeinde Altona

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Projekte

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März 2021

 

Hausaufgabenhilfe in der Pauluskirche

 

Die Hausaufgabenhilfe wird schon seit vielen Jahren angeboten. Seit 2018 bin ich mit großer Freude dabei, den Schülerinnen und Schülern der benachbarten Kurt-Tucholsky-Schule bei ihren Schularbeiten zu helfen.

 

Nach dem Unterricht kommen die Schüler*innen zu uns, um ihre Hausaufgaben zu erledigen oder sich auf bevorstehende Klassenarbeiten vorzubereiten. Dabei handelt es sich um alle Schulfächer. Wir gehen auf Fragen ein und versuchen, Grundlagenlücken zu schließen und Anstöße zur Lösung zu geben.

 

Ansprechpartner und Koordinator in der Schule ist der Lehrer Endrik Schiemann. Die meisten Schülerinnen und Schüler sind nicht mit Deutsch als Muttersprache aufgewachsen. Die Lernvoraussetzungen vieler Kinder sind dadurch eher schlecht, und sie haben Schwierigkeiten, dem Unterricht zu folgen. Sie kommen aus Afghanistan, Syrien, Libyen, Kurdistan und anderen Kriegsgebieten. Die Erlebnisse, die die Kinder schildern, sind erschütternd: Kriegserfahrungen, Elternteile wurden getötet, Geschwister gingen verloren, die Eltern sind z. T. seelisch krank und finden sich in Deutschland nur schwer zurecht.

Durch den Lockdown im Frühjahr war die Schule geschlossen und die Schüler*innen sollten zu Hause lernen. Vielen fehlte es an technischen Voraussetzungen dafür, häufig verstanden sie die Aufgabenstellung nicht, und viele konnten keine Hilfe durch die Eltern bekommen, sodass sie noch mehr ins Hintertreffen gerieten.

 

Leider war die Stelle der Gemeinde-Sozialpädagogin, die leitend verantwortlich für die Hausaufgabenhilfe ist, nicht besetzt, und so zog sich der Wiederbeginn unseres Angebotes bis nach den Sommerferien hin. Durch Fürsprache durch Pastor Vočka und die Entscheidung des Gemeinderates konnten wir unsere Arbeit unter strengen Hygiene-Bedingungen im August in begrenztem Umfang wieder aufnehmen.

 

Wir sind nur noch zwei Ehrenamtliche und suchen dringend Verstärkung für diese sinnvolle und befriedigende Arbeit.

 

Gudrun Krüger

 

 

 

 

 

 

Februar 2020

 

Verdienstmedaille des Verdienstordens für Birgitt Eggert

 

Viele kennen sie und jeder, der sie kennt, schätzt ihre verbindliche, zugewandte Art. Birgitt Eggert ist schon fast ihr gesamtes Leben in der Pauluskirche aktiv und insbesondere durch Aufbau und Leitung der seit nunmehr elf Jahren bestehenden Lebensmittelausgabestelle wie ein Grundpfeiler der Gemeinde. Am 7. Februar wurde ihr die Verdienstmedaille verliehen, die Verdienst-Auszeichnung der Bundesrepublik Deutschland bei außerordentlichem ehrenamtlichem Engagement für das Gemeinwohl. Wir freuen uns mit ihr und gratulieren ganz herzlich!

 

 

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Gefeiert wird, wenn man uns nicht mehr braucht

Zehn Jahre Lebensmittelausgabe

 

Als 2008 im damaligen Diakonieausschuss unserer Gemeinde, dem ich angehörte, die Idee entstand, eine von der Hamburger Tafel belieferte Lebensmittelausgabestelle zu eröffnen, ahnten wir nicht, wie lange eine Realisierung dauern würde.

 

Ein Konzept war schnell erstellt, Kooperationspartner gefunden, doch die Suche nach geeigneten Räumen gestaltete sich schwierig. „Retter in der Not“ war der damalige Altonaer Bezirksamtsleiter. Er lud Mitarbeiter aus maßgeblichen Ressorts sowie „uns Planende“ zu einem runden Tisch ein. Als geeigneter Standort wurde schließlich das ehemalige Gartenbauamt in der Langenfelder Straße 82 gefunden.

 

Am 5. Februar 2009 konnten wir die ersten Kunden begrüßen. Seitdem ist jeden Donnerstagnachmittag Ausgabe von Lebensmitteln an bedürftige Einzelpersonen und Familien, die von Hartz IV oder Grundsicherung leben. Zurzeit sind 108 Haushalte erfasst mit insgesamt 248 Personen (151 Erwachsene und 97 Kinder). In den zehn Jahren ist der Bedarf ständig gestiegen.

 

Unsere Ausgabestelle wird gemeinsam vom Bürgertreff Altona-Nord und der Paulusgemeinde betrieben, alle 17 Helferinnen und Helfer arbeiten ehrenamtlich. Anlässlich unseres 10-jährigen „Jubiläums“ werden wir im kleinen Kreis mit dem Helferteam und einigen Gästen gemeinsam essen. Ein großes Fest behalten wir uns für den Fall vor, dass unsere Ausgabestelle nicht mehr benötigt wird. In der Hinsicht wird es aber leider noch lange nichts zu feiern geben.

 

Birgitt Eggert

 

 

 

 

 

 

 

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