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Evangelisch-Lutherische Paulus-Kirchengemeinde Altona

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Projekte

Let’s TALK

Fühlen Sie sich allein gelassen mit Ihren Fragen, Zweifeln oder Erfahrungen? Möchten Sie vom Leben anderer erfahren? Come and let’s talk miteinander. Ich lade Sie ein, gemeinsam in der Bibel zu lesen und darüber ins Gespräch zu kommen. Ein erstes Treffen fand am 29. September um 18.30 Uhr im Pastorat statt. Ich freue mich auf Sie!
(Anmeldung bitte im Kirchenbüro, Tel 040-85 67 12)

Joy Hoppe




Samstag am 14. Oktober von 15.00 bis 18.00 Uhr

„Gewaltfreie Kommunikation“ zum Kennenlernen

Marshall B. Rosenberg nennt seine von ihm entwickelte Kommunikationsform „Die Sprache des Friedens“ oder „Gewaltfreie Kommunikation“.
Er entwickelte eine Sprache,
- die ein gegenseitiges Verständnis fördert und unterstützt,
- die Wertschätzung und Mitgefühl ausdrückt
- und somit ein zunehmend einfühlsames Miteinander in unserer Welt schaffen kann.

Einführungs- und Schnupper-Samstag am 14. Oktober von 15.00 – 18.00 Uhr
Bei Interesse drei weitere Termine am Montag, den 6., 13. und 20. November von 17.00 – 20.00 Uhr
Ort: Pastorat der Pauluskirche
Anmeldung im Kirchenbüro, Tel. 8501238
Kursleitung: Christel Reinberg
Diese Treffen sind kostenfrei, Spenden sind erwünscht.




Jeden Dienstag, 17.00 bis 19.00 Uhr

Offene Kirche
Die Kirche soll offen bleiben

das ist nicht nur der Wunsch der Kirchenhüterinnen und Kirchenhüter, die nun seit sechs Jahren jeden Dienstag die Pauluskirche in der Zeit von 17.00 bis 19.00 Uhr öffnen. Menschen aus der Gemeinde und Gäste sollen weiter hereinkommen können, eine Kerze anzünden, verweilen, innehalten und vieles mehr.

Die Kirche soll offen bleiben, sie ist so schön. Schöner noch geworden in den letzten Jahren. Im wechselnden Licht des Jahreskreises, mal alleine, mal mit anderen Menschen. Die Qualität dieser Zeit ist nicht zu beschreiben, man muss sie spüren.

Die Kirche soll offen bleiben, aber die Gruppe der Kirchenhüterinnen und Kirchenhüter ist kleiner geworden, wir brauchen Zuwachs, um die Kirche weiterhin jeden Dienstag öffnen zu können.

Die Kirche soll offen bleiben, dazu brauchen wir dich und Sie, als Kirchenhüter und Kirchenhüterin. Herzlich willkommen jeden Dienstag zum Kennenlernen oder wenn Sie sich an das Kirchenbüro wenden.




Hausaufgabenhilfe

Du hast Lust dich ehrenamtlich für junge geflüchtete Menschen in der Nachbarschaft zu engagieren?

Das Hausaufgabehilfe-Projekt der Pauluskirche hat es sich zur Aufgabe gemacht jungen Geflüchteten aus der Nachbarschaft das Ankommen zu erleichtern. Zweimal in der Woche bieten wir - ein fröhliches, engagiertes Team von Ehrenamtlichen – Betreuung und Hilfe bei den Hausaufgaben an und lernen und üben gemeinsam die deutsche Sprache. Neben der Unterstützung für die Jugendlichen kommen bei der Hausaufgabenhilfe die Generationen zusammen, lernen voneinander und haben Spaß beim gegenseitigen Austausch. Oft ist es für die Schülerinnen und Schüler bereits eine große Hilfe wenn sie eine sprachliche Unterstützung für ihre Hausaufgaben haben.

In unserem Hausaufgabehilfe-Team suchen wir deine Kompetenzen, Talente und kreativen Ideen!

Ob du in einem Fach besonders viel Wissen mitbringst, Talent hast die Schülerinnen und Schülern zu motivieren an ihren Deutschkenntnissen zu feilen, oder das Team durch andere kreative Ideen bereicherst:

Wir freuen uns auf deine Unterstützung!

Wir suchen derzeit Unterstützung für die Montage von 14-15:30 Uhr

Melde dich gerne bei:

Christina Preiß
(Ehrenamtliche Koordinatorin)
cp@dialogformate.de

Pia Kohbrok
(Gemeindesozialarbeit)
Tel.: 040 - 850 82 18
sozialberatung@pauluskirche-altona.de

Ev.-Luth. Paulus-Kirchengemeinde
Bei der Pauluskirche 1  22769 Hamburg




Leben ohne Kinderlähmung: Deckel drauf!

„Deckel drauf“ nennt sich eine ganz pfiffige Sammelidee.
Im Berufsförderungswerk Hamburg wurde mir diese Aktion vorgestellt. Ich war und bin begeistert. Durch das einfache Sammeln von Plastikdeckeln kann jeder etwas gegen Kinderlähmung tun.

Hierbei werden Kunststoffdeckel von z.B.
- Mehrwegflaschen
- Getränkekartons
- Shampoo-Flaschen
- Zahnpastatuben
- Verpackungen von
- Überraschungseiern u.s.w. ...
aus nachhaltigen Kunststoffen gesammelt.
Der Erlös von dem Verkauf von nur 500 Deckeln ermöglicht 1 Polio-
Impfung.

Diese Aktion ist ursprünglich 1988 von der Rotary-Organisation ins Leben gerufen worden unter dem Motto: “End of Polio“. Das Ziel ist, dass die Kinderlähmung, genau wie die Pocken vom Erdboden verschwinden.

Die Paulusgemeinde will hier mit anpacken!
Ab sofort gibt es eine Sammelstelle in der Gemeinde.
Sie finden diese im Vorraum und auch direkt in der Kirche zu den Öffnungszeiten der Offenen Kirche (Dienstag 17.00 bis 19.00 Uhr, dem Seniorentreff (Mittwoch 15.00 bis 16.30 Uhr) und dem Elterncafé (Donnerstag 16.00 bis 18.00 Uhr).
Selbstverständlich können Sie gesammelte Deckel auch während der Bürozeiten abgeben.

Wir, Ihr, Sie sind aufgerufen kräftig zu sammeln!

Sylke Selitsch




Lebensmittelausgabe in der Langenfelder Straße

Der Kleintransporter rollt auf den Hof. Birgitt Eggert eilt heran. „Heute ist ein guter Tag“, sagt sie, als sie die Ladung sieht. Der Wagen ist randvoll, das ist nicht immer so. Eggert greift sich eine Kiste mit Nudeln und schleppt sie in die kleine Baracke. Gemeinsam mit fünf weiteren Ehrenamtlichen leert sie das Auto der Hamburger Tafel. Kartoffeln, Würstchen, Müsli, Bohnen und Pilze stapeln sich jetzt in der kleinen Baracke und werden vom Helferteam sortiert.
Birgitt Eggert ist seit fast drei Jahren oft die erste, die kommt und die letzte, die geht bei der Lebensmittelausgabe, die die Paulusgemeinde und der Bürgertreff Altona-Nord gemeinsam organisieren. Für rund 80 Haushalte geben sie hier jeden Donnerstag Nahrungsmittel aus. „Wir können die Leute nicht ernähren“, sagt Eggert, „aber dafür sorgen, dass Geld für etwas Anderes übrig bleibt.“
Draußen warten manche schon seit mittags, obwohl die Ausgabe erst um halb drei öffnet. Zwei Frauen stehen an der Tür. „Die muss ich jetzt wegschicken“, sagt Eggert. Lebensmittel bekommt nur, wer auf ihrer Liste steht, also Hartz IV oder Grundsicherung empfängt. Die Frauen gehören dazu, doch selbst die Warteliste ist voll. Eggert empfiehlt ihnen eine andere Ausgabestelle. „Man muss herzlich, aber konsequent sein“, sagt sie. Auf der Liste hat jeder eine Nummer, das Gesicht dazu kennt die 59-Jährige von fast allen.
Obst, Gemüse, Wurst und Brot stehen inzwischen bereit. Birgitt Eggert nimmt an einem kleinen Tisch am Eingang Platz. Einen Euro muss jeder zahlen. Heute kommt viel Kleingeld. Es ist Monatsende. Manche können dann nicht mal mehr den Euro zahlen. Dann schreibt Eggert an: „Aber keiner ist bis jetzt was schuldig geblieben.“ Mit vollen Tüten verlassen die Leute den kleinen Raum. Birgitt Eggert lächelt. „Bis zum nächsten Mal“, rufen ihr die Leute zu.




Solardach

Seit über 15 Jahren ist Altona um einen Blickfang reicher: die Pauluskirche hat auf ihrem Kirchdach eine Solarstrom- oder auch Photovoltaikanlage installieren lassen. Damit kann Sonnenlicht in Elektrizität umgewandelt werden. Finanziert wurde die Anlage durch ein ganz besonderes Konzept: Die Gemeinde verkaufte Anteillscheine zu je 100 DM. Damit erwarb sich der Anteilseigner ein Anrecht auf den Ertrag, das heisst auf den erzeugten Strom und damit den Gewinn der Anlage. Jeder Mitbesitzer konnte zwischen zwei Finanzierungsmodellen wählen. Zum einen konnte er seinen Ertrag bzw den daraus entstehenden finanziellen Gewinn einem gemeinnützigen Projekt spenden. Dafür wird ihm eine Spendenbescheinigung ausgestellt. Zum anderen kann er sich seinen prozentualen Anteil am Ertrag auszahlen lassen, bis er nach etwa 15 Jahren sein investiertes Geld zurückerhalten hat. Danach fließt der Gewinn wiederum in ein gemeinnütziges Projekt.
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